Jahresauftakt im Club des Jahres.
Foto: Max
Wird wohl Zeit, mich mal wieder zu Wort zu melden. Mache ich hiermit auch. Läute hiermit einen Berichterstattungsmarathon ein, den ich jetzt mindestens drei Veranstaltungen und deren Beteiligten schuldig bin. Und bevor ich soweit verdummt bin, dass ich mich an nichts mehr erinnern kann, fange ich jetzt – mit einem bescheidenen Monat Verspätung – mit der Tiefdruck des vergangenen Monats an..
Mal schauen, was die Erinnerung hergibt.
Ich vermute, es wird ein Freitag gewesen sein. War bisher immer ein Freitag. Außer im Rahmen der Weihnachtsfeier. Aber Weihnachten war ja schon vorbei. Wird auch wieder abends gewesen sein. Behaupte der Einfachheit halber, dass es der 07.01. gewesen sein muss. Behaupte weiterhin, dass wir so zwischen 00:00 und 00:30 im Karlstorbahnhof in Heidelberg einliefen. Wo auch sonst? Der Laden wurde schließlich nicht ohne Grund zum Club des Jahres 2010 gewählt. Wenn auch nur von den Lesern der Intro. Und sollten Norris Norisk und Speciez mit ihrer Tiefdruck da weitermachen, wo sie letztes Jahr aufhörten (und in diesem Sinne auch dieses Jahr anfingen) – sehe ich diesen Titel auch 2011 nicht all zu schnell in anderen Händen.
Aber genug über Lorbeeren, mit denen sich der Karlstorbahnhof neuerdings ganz offiziell schmücken darf – schließlich sollte es vorrangig darum gehen, mein Mitteilungsbedürfnis zu befriedigen einen Überblick über den Abend zu gewähren.
Der ganze Spaß fing für uns irgendwann nach 0 Uhr mit einem DJ-Set von Gemineye – welches definitiv ordentlich Druck in der Hütte machte – an. Man möchte sagen, der gute Mann legte mächtig Holz auf’s Feuer. Doch genug der Holzhüttenromantikmetaphern. Im Anschluss gab es spontan einen (Vorsicht, Anglizismus!) Special-Guest. So sorgte Muso (der eventuell als Support des Prinz Pi Konzerts im Karlstorbahnhof 2009 in Erinnerung geblieben ist) für einen wunderbaren Übergang von aufgelegtem Dubstep zu – OH BOY – aufgelegtem Dubstep plus Rapper. Eine Kombination, die sich durchaus bewähren kann. Auf Muso folgte dementsprechend Thomas Pyrin – der gemeinsam mit Haus- und Hof-DJ eine ordentliche Performance hinlegte. (Wem diese Kombination bisher fremd ist, der werfe doch einfach mal einen Blick auf Pyrins EP. Oder kaufe sein neues Album.)
Im Anschluss gab’s dann Quartus Saul. Der Bub ist 19 und veröffentlicht auf 2 Much Bass Records und Play Me Records. Da weiß der Bartel wo der Most zu holen ist. Da braucht man wirklich nicht viel zu zu sagen. Das war Abriss in seiner elementarsten Form. Solltet ihr mal die Gelegenheit haben, ihn irgendwo live und in Farbe zu sehen, solltet ihr sie wirklich wahrnehmen.
Und da sich jetzt langsam aber sicher wieder die Lethargie einstellt, übergebe ich das Wort an Bild und Ton.



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