Wie Papier für die Ohren.

Foto: Dan McPharlin

Ich breche Regeln. Bin ein Rebell aus Prinzip. Bin Neopunk. Schockschwerenot. Oder ein Aufschneider. Habe mich entschlossen, der heutigen Afterhour erstmal diesen Artikel voranzustellen. Sieht sonst so aus, ich würde nur noch witzige Videos schauen. Oder Bildchen gucken. Oder Masturbieren. Stimmt ja auch. Will trotzdem den Schein waren..

Was haben wir denn in unseren 10 Artikeln bisher abgedeckt? Prostitution, definitiv. (Wenn auch vorwiegend unsere eigene.) Drogen. Eindeutig. Mode(sünden). Musikalische Merkwürdigkeiten. Wütende junge Männer. Wassersportler (nicht in dem Sinne – so weit ist mein Sittenverfall noch nicht). Matratzen. Geek-Liebe. Was bleibt mir da eigentlich noch zu sagen? Vermutlich eine Menge, will ich meinen Schreibterror doch noch lange nicht einstellen. Und wenn ich nur blatant recycle. Oder, gleich diesem Eintrag, 120 Worthülsen verschieße. Lüge. 119.

Langsam wird’s peinlich. Deswegen jetzt noch ein bisschen Inhalt. Nur: was denn jetzt? Wie wäre es mit einer Kombination zweier meiner Steckenpferde? Elektronische Musik und Kunst. Klingt alltäglich, ist mir in dieser Form aber noch nicht über den Weg gelaufen.

Verwirrt? Die Rede ist mittlerweile von Dan McPharlin, einem australischen Allround-Künstler, der seinen Lebensunterhalt als Hobbymusiker, Illustrator, Designer und künstlerisches Wunderkind bestreitet. Davon abgesehen, dass der Großteil seiner Werke einfach faszinierend ist, habe ich einen ganz besonderen Narren an seinen Papierminiaturen gefressen. Nicht nur, dass sie auf ihre Weise einzigartig sind, sind sie auch noch wunderschön fotografiert. Und hier schlagen wir auch die Brücke zur elektronischen Musik, handelt es sich doch um Miniaturen von allenmöglichen elektrischen Klangerzeugern und Tonspielereien.

Und jetzt seht selbst.

Foto: Dan McPharlin

Solltet ihr, gleich mir, noch nicht genug des künstlerischen Genius McPharlins haben, schaut euch sofort und auf der Stelle seinen Fotostream an. Und sollte euch nach einigen Informationen über den Künstler himself und die Entstehung der Miniaturen gelüsten, empfehle ich das Interview bei Wire ToThe Ear.

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